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TSV zuhause nach erneutem Krimi weiter ungeschlagen

TSV Neuwittenbek – BW 96 Schenefeld 7:6 (2:4;3:2;1:0;1:0)

Bordesholm Am drittletzten Spieltag sicherte sich die Zweitligamannschaft des TSV Neuwittenbek vorzeitig den Klassenerhalt. Im Nachholspiel gegen Blau-Weiß 96 Schenefeld gewann der TSV knapp mit 7:6 n.V..

Nachdem Schenefeld bereits am Samstagnachmittag ein hartumkämpftes Spiel gegen den Tabellenzweiten DJK Holzbüttgen bestritt, reisten sie bereits am Sonntagmorgen nach Bordesholm, um sich dem direkten Tabellen-Verfolger aus Neuwittenbek zu stellen. Dieser hatte ein klares Ziel: Das Spiel gewinnen und damit den Klassenerhalt sicher machen.

Der Spielbeginn wurde allerdings völlig verschlafen, sodass es bereits nach 18 Sekunden 0:1 stand. Nur eine gute Minute später folgte, begünstigt durch eine sehr nachlässige Verteidigung, der nächste Gegentreffer. Dies schien der Weckruf gewesen zu sein: die Mannschaft des TSV fing sich und so markierten die Hausherren ihren ersten Treffer. Nach Zuspiel von Sascha Kaliebe scheiterte Sebastian Bassen zunächst am gegnerischen Torhüter. Sein Bruder Jan verwandelte den Abpraller dann zum 1:2 (7’). Nur eine Minute später spielte Kristoffer Zinke einen langen Diagonalpass zu Ole Jensen, welcher per Direktabnahme zum Ausgleich einschoss. In der 11. und 13. Minute konnten die Gäste die Neuwittenbeker Defense erneut überspielen, sodass man mit einem 2:4 Rückstand in die erste Pause ging.

Der zweite Durchgang begann mit einem Überzahl-Spiel für den TSV, da die Schenefelder zu spät aus der Kabine zurückkehrten. Nach schnellem Konterspiel von Jannik Drews vollendete Sven Traulsen per Volleyabnahme zum 3:4 (22’). Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, mit etwas mehr Spielanteilen für die Gäste. Die Chancen aber lagen auf beiden Seiten. Der nächste Treffer sollte jedoch wieder auf das Konto der Gäste wandern. Nach einem unglücklich abgefälschten Schenefelder Pass landete der Ball von Kristoffer Zinkes Fuß im Neuwittennbeker Tor (26’). Das ließ eben dieser allerdings nicht lange auf sich sitzen. Zunächst wurde ein Freischlag für den TSV durch eine Familienproduktion von Fynn und Sven Traulsen zum 4:5 verwandelt. Dann machte Zinke sein unglückliches Eigentor wieder gut. Nach schönem Pass von Sascha Kaliebe feuerte er den Ball ins lange Eck und erzielte den Ausgleich (30’). Das gesamte Drittel zeigte man ein ausgeglichenes Spiel, kassierte jedoch in der 36. Minute den erneuten Rückstand.

Im letzten Drittel ging es ausgeglichen weiter, mit Hochkarätern auf beiden Seiten. Allerdings dauerte es ganze 15 Minuten bis das nächste Ereignis im Spielbericht notiert werden konnte. Nach einer Auszeit von Daniel Kunze, brachten kurze Zeit später Felix Siegmon und Sven Traulsen den wiederholten Ausgleich. Nach Fernschuss von Traulsen nutzte Siegmon den Abpraller zum 6:6 (56’). Nun hieß es den Spielstand zu halten, um sich zumindest den einen Punkt schon einmal zu sichern, was Sebastian Bassen direkt einmal erschweren sollte. Er kassierte eine 2’-Strafe wegen Stockschlages, sodass man noch eine Unterzahl zu überstehen hatte. Das Team um Trainer Daniel Kunze blieb hinten aber dicht und so ging es in die Overtime.

Auch in der Overtime waren die Chancen auf den ersehnten Siegtreffer auf beiden Seiten zu finden, aber Kristoffer Zinke machte dem Spiel ein eiskaltes Ende. Nach Unruhen in der eigenen Defensive fasste sich Zinke ein Herz, ließ sämtliche Gegner hinter sich und bezwang letztlich erneut den gegnerischen Keeper (67’).

Damit sichert sich der TSV Neuwittenbek vorerst den dritten Tabellenplatz und gleichzeitig den Klassenerhalt. Die Heimserie hält weiter an und soll bereits nächstes Wochenende – dieses Mal im Kieler Uni Sport-Forum – gegen den direkten Tabellen-Nachbarn DJK Holzbüttgen fortgeführt werden.

Trainer Daniel Kunze: „Die Art und Weise der Gegentore war teilweise sehr bedenklich. Aber mittlerweile geht das Team besser mit solchen Fehlern um und ist in der Lage darauf zu reagieren. Es ist super, dass wir unser Saisonziel bereits jetzt erreicht haben und die letzten beiden Spiel befreit angehen können.

Frederike Scholz

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