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Übermut verhindert das Shutout

TSV Neuwittenbek – Dümptener Füchse 7:2 (0:0;6:0;1:2)

Gettorf Am 01.02.2015 ging es für die Floorballer des TSV Neuwittenbek im ersten Heimspiel des Jahres gegen die Dümptener Füchse. Im Hinspiel erkämpfte man sich ein 4:4 Unentschieden gegen das Team aus dem Ruhrgebiet. Zuhause sollten nun aber drei Punkte her, um in eigener Halle weiter ungeschlagen zu bleiben.

Das erste Drittel startete auf beiden Seiten verhalten. Beide Teams waren zunächst darauf bedacht kein Gegentor zu kassieren und zogen sich bei gegnerischem Ballbesitz tief in die eigene Hälfte zurück. Das machte es den Angreifern schwer ins Spiel zu kommen und Torchancen zu kreieren. Folglich bekamen die Zuschauer nur wenige Torszenen zu sehen. Die wenigen Fernschüsse und vereinzelten Konter wurden durch die souveränen Goalies entschärft. So ging es mit 0:0 in die erste Pause.

Im Mitteldrittel sollte sich dies schnell ändern. Nach zwei Minuten legte Sascha Kaliebe den Ball nach rechts außen, wo der Topscorer der Neuwittenbeker, Jan Bassen, nach kurzer Ballannahme gezielt ins lange Eck abschloss. Dies sollte der Knotenlöser für die Männer vom Kanal sein. Man erhöhte den Druck permanent und viele Abschlüsse fanden den Weg aufs Tor. Einige davon landeten in der Folge im Netz der Gäste. Moritz Marschke nutze in der 29. Minute die Chance, als die Dümptener den Ball vor dem eigenen Tor nicht schnell genug klären konnten und netzte zum 2:0. Der eingewechselte Finn Silbernagel gewann in der 31. Minute auf rechts stark den Ball und konnte zu Fynn Traulsen durchstecken. Dieser schloss gezielt ins lange Eck ab. In der 33. Minute sollte es schon wieder klingeln. Ein kurz ausgeführter Freischlag von Ole Jensen schoss Sascha Kaliebe wuchtig unter die Latte. Nur drei Minuten später fiel das 5:0 im Anschluss an den schönsten Spielzug des Spiels. Sven Traulsen spielte seinen Bruder Fynn in der Mitte an. Dieser legte nach rechts außen, von wo Frederike Scholz den Ball in den linken oberen Winkel knallte. Kurz vor Ende des Drittels hatte Sascha Kaliebe immer noch nicht genug. Nach Ballgewinn setzte er sich über rechts durch und schoss gezielt in das mal wieder freie lange Eck ein.

Die Gäste versuchten im letzten Spielabschnitt noch einmal den Druck zu erhöhen und verteidigten höher. Doch die Hausherren ließen sich nur kurz verunsichern und verteidigten im Anschluss mit allem was sie hatten. Zudem setzte man immer wieder gefährlich Nadelstiche durch schnelle Konter. Einen solchen veredelte Jan Bassen nach schnellem Doppelpass mit Ole Jensen zum 7:0. Dies versetzte den Gästen den entscheidenden Schlag. Die Männer vom Kanal hatten genug und so wurde das Tempo ein wenig reduziert. Auf beiden Seiten gab es noch einige gute Torchancen, jedoch keine zwingenden Aktionen mehr. In der 58 Minute verlor einer der Füchse die Beherrschung und rempelte Sascha Kaliebe in die Bande. Dies hatte eine Zwei-Minuten Zeitstrafe zur Folge. Doch anstatt das Spiel kontrolliert zu Ende zu bringen, versuchte man weiter nach vorne zu spielen. Einige unnötige und gefährliche Ballverluste waren die Folge. Und diese ermöglichten den Gästen in Unterzahl noch Ergebniskosmetik zu betreiben. Sie erzielten zwei Treffer in kürzester Zeit. So trennte man sich in einer unterhaltsamen und fairen Partie mit 7:2. Neuwittenbek bleibt somit zuhause ungeschlagen und überholt Dümpten in der Tabelle.

In zwei Wochen erwartet man an selber Stelle den bisher gänzlich ungeschlagenen Tabellenführer aus Bremen.

Trainer Daniel Kunze: „Wir haben heute eine extrem konzentrierte Leistung gezeigt. In der Defensive haben wir wenig zugelassen und vorne stark gearbeitet. Daran wollen wir jetzt im Training anknüpfen, um Bremen das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Sebastian Bassen

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