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Zu Hause weiter ungeschlagen – 4:3-Sieg gegen Ligaprimus

TSV Neuwittenbek – TV Eiche Horn Bremen 4:3 (0:2;3:0;1:1)

Bordesholm Vergangenen Sonntag empfingen die Floorballer des TSV Neuwittenbek die bisher ungeschlagenen Bremer. Das Spiel musste von Gettorf nach Bordesholm verlegt werden, da es Probleme mit der Hallenbelegung gab. Trotzdem reisten zahlreiche Fans auf Gettorf, Neuwittenbek und Umgebung an. Hinzu kamen einige neugierige Floorballfans aus Bordesholm, sodass die Halle voll und die Stimmung fantastisch war.

Angetrieben von den Fans nahm sich das Team von Trainer Kunze vor, die wichtigen drei Punkte zu erkämpfen und die bisher makellose Heimbilanz weiter auszubauen.

Das erste Drittel startete ausgeglichen. Die Gäste hatten mehr Ballbesitz, Chancen gab es jedoch auf beiden Seiten. In der 7. Minute konnte Sascha Kaliebe einen Bremer Schuss nur noch mittels hohem Schläger stoppen. Die aufmerksamen Referees entschieden zurecht auf Penalty. Till Geiler ließ Goalie Jacques Bewarder wie bereits im Hinspiel keine Chance. Am Spiel änderte sich dadurch zunächst wenig. Beide Teams spielten munter nach vorne und verteidigten Tief, um dem Gegner die Räume vor dem Tor möglichst eng zu machen. Chancen gab es dadurch nur wenige. Passend dazu viel der 0:2-Pausenstand für die Bremer nach einem Fernschuss in der 16. Minute.

Wie in der Partie vor zwei Wochen gegen die Dümptener Füchse, sollte das Mitteldrittel den Männern vom Kanal gehören. In der 26. Minute legte Frederike Scholz einen Freischlag für Sven Traulsen und den 1:2-Anschlusstreffer auf. Nun kam Schwung in das Spiel. Nur wenige Sekunden nach dem Tor konnte Ole Jensen die konternden Bremer bloß mit einem Stockschlag bremsen und musste für 2 Minuten auf die Strafbank. Doch die Hausherren verteidigten stark und blockten zahlreiche Schüsse. In der 32. Minute revanchierte sich Sven Traulsen bei Frederike Scholz und legte ihr den Ball auf. Per Direktabnahme versenkte Scholz den Ball im Tor. Der Ausgleich war geschafft. Doch es sollte noch besser kommen. In der 37. Minute legte Sven Traulsen den Ball nach rechts außen auf seinen Bruder Fynn, welcher nach kurzem Bogenlauf die 3:2 Führung erzielte. Insgesamt waren die Schleswig- Holsteiner in diesem Drittel das spielbestimmende Team mit deutlich mehr hochkarätigen Chancen.

Im letzten Drittel erhöhte der Spitzenreiter wie erwartet den Druck. Doch Neuwittenbek war defensiv super organisiert und blockte weiter eine Vielzahl von Schüssen. Was doch aufs Tor kam wurde von Goalie Bewarder entschärft. Die Gäste verloren allmählich die Geduld. So musste einer von ihnen in der 49. Minute nach einem heftigen Einsteigen an der Bande für 2 Minuten vom Feld. Das Heimteam war in der Überzahl darauf bedacht vor allem den Ball sicher zu halten und ein wenig Druck auszuüben. In der 56. Minute sollte dann die Vorentscheidung fallen. Finn Silbernagel vollendete gegen die hoch agierenden Bremer einen Konter nach Zuspiel von Frederike Scholz zum 4:2. Vorentscheidung? Von wegen. Kapitän Jannik Drews musste nur wenige Sekunden später für 5 Minuten, sprich bis zum Spielende auf die Strafbank. Nichts desto trotz mussten die Hausherren die letzten viereinhalb Minuten mit allem verteidigen was sie hatten. Die Bremer nahmen zusätzlich noch ihren Goalie vom Feld, um mit einer 6 gegen 4 Überzahl anzugreifen. In der 59. Minute gelang ihnen sogar noch der Anschlusstreffer, doch den Ausgleich verhinderten aufopferungsvoll kämpfende Neuwittenbeker und gewannen somit verdient mit 4:3 in einer hoch spannenden Partie.

Mit diesen drei Punkten verbesserte man sich auf Platz 4 in der Tabelle. Am kommenden Sonntag um 11:15 Uhr steigt mit dem Nachholspiel gegen Schenefeld das nächste Nordderby, wieder in Bordesholm. Die Männer vom Kanal werden alles dafür tun, auch nach diesem Spiel zuhause weiter ungeschlagen zu sein.

Trainer Daniel Kunze: „Wir konnten heute direkt an das Dümpten-Spiel anknüpfen. Die Defensive stand erneut extrem gut, was beim gefährlichsten Angriff der Liga Grundvoraussetzung war, um zu gewinnen. Mit 37 geblockten Schüssen ist uns das sehr gut gelungen.

Sebastian Bassen

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