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Deutlicher Sieg zum Saisonabschluss

TSV Neuwittenbek – Westfälischer FC 11:1 (2:0;6:0;3:1)

Gettorf Am vergangenen Sonntag ging es für das Bundesligateam des TSV Neuwittenbek im letzten Spiel der Saison noch einmal um alles. Von Platz drei bis Platz 6 war je nach Ergebnis des Parallelspiels in Holzbüttgen alles möglich. Um Platz drei zu sichern, bedurfte es eines Sieges der Holzbüttgener gegen die Dümptener Füchse und man selber musste gewinnen und zugleich das Torverhältnis etwas aufbessern. So war die Marschrichtung für das Spiel gegen die Gäste aus Münster klar.

Die Hausherren fanden schnell ins Spiel und kamen prompt zu guten Abschlüssen. Es dauerte nur 5 Minuten bis Sascha Kaliebe nach Zuspiel von Jan Bassen einen wuchtigen Fernschuss im Tor unterbringen konnte. Zwei Minuten später setzte sich Ole Jensen stark über die rechte Seite durch und konnte den Ball quer vor das Tor passen, von wo Moritz Marschke nur noch einzuschieben brauchte. Nun war das Team im Spiel und spielte munter nach vorne. Hinten stand man sicher und außer weniger Fernschüsse, ließ man kaum Chancen zu. Erst zum Ende des Drittels wurde der WFC lebendiger. Jannik Drews konnte in der 19. Minute den Ball nur mittels hohem Stock klären und musste dafür für zwei Minuten auf die Strafbank. Doch auch in Unterzahl stand man sicher und vergab sogar selber eine Großchance.

Das zweite Drittel sollte wie zuletzt häufiger das stärkste Drittel des Heimteams sein. Nachdem die Unterzahl überstanden war, brauchte man etwas, um wieder in Spielfluss zu kommen. In der 29. Minute war es dann Jannik Drews, welcher den Start für eine ganze Torserie setzte. Es war auch der Kapitän, welcher in der 34. Minute das 4:0 nachlegte. Nur 30 Sekunden später schoss Felix Siegmon den gegnerischen Goalie an, erkämpfte sich den Abpraller und schloss zum 5:0 ab. Wiederum nur eine Minute später tankte sich Sascha Kaliebe über links außen durch und brachte einen Fernschuss im rechten Winkel unter. Die Männer vom Kanal waren in dieser Phase nicht aufzuhalten und die Münsteraner wussten nicht wo ihnen der Kopf steht. Es dauerte wieder nur etwas mehr als eine Minute, bis neuwittenbeks Topscorer Jan Bassen nach Zuspiel von Kristoffer Zinke einen schnellen Konter zum 7:0 abschloss. Die Westfalen wurden zunehmend frustrierter. So mehrten sich die Fouls und das Spiel wurde auf beiden Seiten ruppiger. Dem Neuwittenbeker Torhunger tat dies keinen Abbruch. Fynn Traulsen markierte nach Vorarbeit von Finn Silbernagel das 8:0, mit welchem es in die Pause ging.

Im letzten Drittel versuchten die Gäste noch einmal die Hausherren unter Druck zu setzten und attackierten früh in der gegnerischen Hälfte. Doch die mit drei Reihen aufgelaufenen Neuwittenbeker waren den Münsteraner auch läuferisch überlegen und hatten wenig Schwierigkeiten sich aus den Drucksituationen zu lösen und schnelle Konter einzuleiten. In der 45. Minute konnte einer dieser Konter nur unfair gestoppt werden, weshalb es einen Penalty gab. Der auserkorene Schütze Felix Siegmon verwandelte diesen sicher. Obwohl man sich fest vorgenommen hatte alles dafür zu tun, um das Spiel ohne Gegentor zu Ende zu bringen, musste man in der 46. Minute das einzige Gegentor hinnehmen. Nach einem schnellen Tempogegenstoß konnte der abermals starke Goalie Jacques Bewarder den ersten Schuss noch parieren, beim Nachschuss war er dann jedoch machtlos. Das Tor änderte aber nichts an der Dominanz des Heimteams. Nur zwei Minuten danach antwortete Felix Siegmon mit seinem dritten Tor. In der 50. Spielminute hieß es für kurze Zeit Überzahlspiel, nachdem ein Münsteraner nach Frustfoul für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Diese Strafe musste er aber nicht vollständig absitzen, da Sven Traulsen nur 20 Sekunden brauchte, um nach Zuspiel von Sascha Kaliebe einen gewaltigen Schlagschuss im Tor unterzubringen. In den letzten Spielminuten wurde noch weitere Großchancen vergeben, sodass es beim 11:1 Endstand blieb.

Im Parallelspiel erkämpfte sich Dümpten einen Punkt in Holzbüttgen und sicherte sich so den dritten Platz. Doch auch mit dem 4. Platz ist man in Neuwittenbek durchaus zufrieden. Darüber hinaus weist man nach Meister Bremen die zweitbeste Tordifferenz auf. Mit Jan Bassen stellte man den viertbesten Scorer der Liga. Er lief jedoch vorerst das letzte Mal im blau-weißen Dress des TSV Neuwittenbek auf, da er das nächste Jahr in Australien verbringen wird. Ansonsten ist für die Akteure jetzt erst einmal Pause.
Die Floorballer des TSV Neuwittenbek bedanken sich bei allen, welche es möglich gemacht haben, dass wir diesen Sport in dieser Klasse betreiben können. Dazu zählen alle Personen, welche tatkräftig bei den Heimspielen mitgeholfen haben und alle, welche uns auf unseren anstrengenden Auswärtsfahrten begleitet haben.
Zudem geht ein großes Dankeschön an all unsere Sponsoren, ohne die es nicht möglich wäre die finanziellen Belastungen dieser Liga zu stemmen.
Der letzte Dank geht an all die Fans, welche uns immer lauthals angefeuert und uns in fast jedem Heimspiel zum Sieg angetrieben haben. Wir hoffen, dass ihr auch nächste Saison wieder so zahlreich erscheint.

Trainer Daniel Kunze: „Wir konnten heute von Anfang an mit drei Reihen agieren und alle drei haben auf einem konstanten Niveau gespielt. Damit konnten wir den WFC läuferisch enorm unter Druck setzen. Vor allem Felix und Jannik haben sich heute für eine starke Saison belohnt und nochmal gezeigt was sie können.

Sebastian Bassen

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